Kommentare zu: Landesweite Bildungsstreik-Demo am 21.11. http://bildungsstreik.fsrvv.de/2009/11/17/landesweite-bildungsstreik-demo-am-21-11/ Tue was für gute und freie Bildung! Sun, 04 Sep 2011 23:05:52 +0000 hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.2.2 Von: M.Benz-Nübling http://bildungsstreik.fsrvv.de/2009/11/17/landesweite-bildungsstreik-demo-am-21-11/comment-page-1/#comment-232 Mon, 30 Nov 2009 11:46:25 +0000 http://bildungsstreik.fsrvv.de/?p=441#comment-232 Lieber Mazze,

zuerst vielen Dank für Deinen Einsatz gegen den die Körperverletzungen der Polizei
bei der Bildungsdemo.
Zu meiner Person:
Ich bin Mitglied der GEW Reutlingend und im Kreisvorstand der GEW Reutlingen/Tübingen.
Im DGB vertrete ich die GEW im Regionalvorstand.
Mit Entsetzen habe ich von den Polizeieinsätzen am 21.11.09 gehört. Die entsprechenden
Infos habe ich an die GEW-Vorsitzitzende Doro Moritz weitergeleitet
Inzwischen habe ich eine Anwort.
Dort steht:”Ich war auchd bei der Demo und hasbe das leider nicht mitbekommen. Unsere GEW-Studis habe ich um Rückmeldung gebeten, habe allerdidngs noch nichts
erfahren.”

Bitte unbedingt Rückmeldung geben.

Mit solidarischen Grüßen
Marie Benz-Nübling

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Von: Mazze http://bildungsstreik.fsrvv.de/2009/11/17/landesweite-bildungsstreik-demo-am-21-11/comment-page-1/#comment-215 Sun, 22 Nov 2009 17:57:13 +0000 http://bildungsstreik.fsrvv.de/?p=441#comment-215 Studierende und Schülerinnen und Schüler beklagen zahlreiche Verletzte durch Pfefferspray, Schlagstöcke und Reiterstaffel.

In Stuttgart fand heute, den 21.11.09, im Rahmen des Bildungsstreiks eine landesweite Demonstration statt. 4000 Menschen aus ganz Baden-Württemberg protestierten gegen die Missstände im Bildungssystem und für die Wiedereinführung von Verfassten Studierendenschaften. Dabei kam es nach dem vorzeitigen Ende der Demonstration zu massiver Gewaltanwendung durch die eingesetzten Polizeibeamten. Die Polizei ging mit Schlagstöcken und Pfefferspray gegen die Studierenden und Schülerinnen und Schüler vor. Ebenso zum Einsatz kam die Stuttgarter Reiterstaffel, die zuletzt bei einem umstrittenen Einsatz nach einem Fußballspiel für Schlagzeilen sorgte. Mehrere, teils minderjährige Demonstrierende, die für ein freies und gerechtes Bildungswesen eintraten, trugen dabei erhebliche Verletzungen davon.

„Während von Seiten der Politik durchweg Verständnis für die vorgebrachten Anliegen geäußert wird, scheint man den Protestierenden gleichzeitig auf unmissverständliche Weise die Grenzen der Meinungsäußerung setzen zu wollen. Wir werden uns davon aber nicht entmutigen lassen und weiter entschieden für Veränderungen in der Bildungspolitik eintreten,“ so ein Schüler aus Heidelberg.

Zur ersten Auseinandersetzung mit der Polizei kam es, als sich die Masse an beteiligten Personen auf die komplette Straße ausbreitete. Nach dem Ende der Demonstration wurden die Demonstrierenden unter Einsatz von Gewalt durch die Polizei daran gehindert, den Demonstrationsort zu verlassen. Daraufhin teilte sich der Demonstrationszug und es gelang den noch rund 1000 Menschen, auf zwei unterschiedlichen Wegen in Richtung Innenstadt zu laufen. Dabei wurden sie von Beamten der Bereitschaftspolizei unter Einsatz unmittelbaren Zwangs aufgehalten. Einheiten zu Pferde ritten dabei in die Menge.

In der Folge trieb die Polizei die Demonstrierenden unter Einsatz von Schlagstöcken und Pfefferspray auseinander und kesselte eine Gruppe von etwa 300 Personen ein. Mit Faustschlägen und Tritten schlug sie auf Demonstrierende, darunter Minderjährige, ein. Schließlich wurde es den Eingekesselten gestattet, den Platz in Kleingruppen zu verlassen. Einige trugen Verletzungen an Beinen und Füßen, sowie an Bauch und Kopf davon. Es gab mehrere Festnahmen.

„Das gewaltsame Vorgehen der Polizei steht in keinem Verhältnis zu den geringfügigen Abweichungen von den Auflagen einer Demonstration, die berechtigte und von weiten Teilen der Gesellschaft geteilte Kritik am Bildungssystem zum Ausdruck bringt,“ so eine Teilnehmerin der Demonstration. „Wir fordern eine lückenlose Aufklärung der Geschehnisse und eine Stellungnahme der Landespolitik zu den Anliegen der Studierenden und Schülerinnen und Schülern.“

Die Verletzten behalten sich rechtliche Schritte gegen die eingesetzten Polizeieinheiten vor.

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