Studierende halten den Kupferbau seit Donnerstag abend um 18 Uhr besetzt. Heute um 20 Uhr ist wieder öffentliches Plenum, vorher trifft sich der Arbeitskreis zur Flyer-Produktion des Bildungsstreiks im besetzten Hörsaal.

Kupferbau ab sofort besetzt
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Finde ich gut, für freie bildung!
[...] http://bildungsstreik.fsrvv.de/besetzung-des-kupferbaus-ab-sofort/2009/11/05/ [...]
Super! Endlich passiert was! Ihr habt meine volle Solidarität. Jetzt gilt es weiterhin zu handeln und nicht aufzugeben.
Für eine freie Bildung und eine freie Welt!
Mit solidarischen Grüßen
Meine Solidarität habt ihr – schade, dass ich nicht da bin. Und außerdem hat sich soeben der UStA Freiburg mit euch solidarisch erklärt. Bis es richtig auf die Website kommt, hier ein vorab-post in den Kommentaren:
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Solidaritätserklärung des UStA der Pädagogischen Hochschule
Freiburg an die BesetzerInnen der Universität Tübingen
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Liebe BesetzerInnen der Universität Tübingen,
hiermit möchten wir Euch unsere Unterstützung ausdrücken. Nachdem nun schon fast alle österreicherischen Universitäten besetzt sind, hat – dank eurem Protest – die Welle des Widerstands nun endlich auch Deutschland erreicht. Es ist an der Zeit, dass auch wir uns konsequenter gegen die katastrophalen Zustände im Bildungssystem zur Wehr setzen. Wir dürfen es uns nicht länger gefallen lassen, dass neoliberale Interessen Einfluss auf Studienstruktur, Lehrinhalte und Forschung nehmen. Zunehmende Bildungsprivatisierung, der Bologna-Prozess sowie Studiengebühren sind bereits nicht mehr nur der Anfang, einer massiven Veränderung des Bildungsideals.
Die verantwortlichen PolitikerInnen haben bei der Erfüllung ihrer Aufgabe versagt: Anstatt jedem Menschen sein Grundrecht auf freie Bildung zu gewähren, beruht ihre Politik auf marktwirtschaftlichen Prinzipien.
Es liegt in unseren Händen dies zu ändern!
Mit der Besetzung der Eberhard Karls Universität Tübingen habt ihr einen weiteren wichtigen Schritt gemacht. Die Protestwelle aus Österreich hat nun Deutschland erreicht. Studierende in Heidelberg, Münster, Potsdam, München, Marburg und Darmstadt halten Hörsäle und Universitäten besetzt, aus anderen Städten hört man von ähnlichen Plänen. Wir müssen gemeinsam in einer gesamteuropäischen Bewegung kämpfen und genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür!
Der heiße Herbst hat begonnen! – Auf das die Unis brennen!
Solidarische Grüße aus Freiburg, für den UStA der PH Freiburg, Hannes (G.), Lena, Flopp und Hannes (B.).
TOP
[...] Besetzung des Kupferbaus [...]
Brennt Tübingen ?…
Der Hörsaal 25 im Kupferbau
Schon seit dem 22. Oktober ist an der Universität Wien unter dem Motto „Unsere Uni!“ das Audimax von StudentInnen besetzt, die mit der Aktion auf Missstände beim österreichischen Bildungssystem aufmerksam machen wollen. An e…
Liebe Tübinger!
Endlich springt der Funken auch auf Tübingen über! Ich finde es als Deutscher und Ex-Tübingner, der jetzt in Wien lebt und protestiert, jämmerlich, dass die Deutschen sich alles so lange gefallen lassen. Wir müssen dafür sorgen, dass Bologna vom Tisch und aus unseren Unis verschwindet.
BITTE DEMONSTRIERT UND STREIKT FLEISSIG!!!!!!!!!!!
ES IST HÖCHSTE ZEIT!
Die besten Grüße direkt aus dem Wiener Audimax nach Tübingen. Uns freut es besonders, dass auch die kleineren aber umso bekannteren UniStädte mitziehen. Wir stehen hinter euch!
Es ist eine Schande gegenüber allen Studierenden, die keine Zeit haben, derartige Aktionen zu veranstalten und gewillt sind, das möglichste aus ihrem Studium zu holen. Engagement ist sicherlich lobenswert, alles NICHT in dieser Form. Es ist nicht nur kontraproduktiv, sondern behindert andere. Die “Besetzer” prangern Misstände an, schaffen dadurch aber selbst welche.
Nutzt Eure Zeit nicht für solche Aktione, sondern sinnvoll!
Liebe HörsaalbesetzerInnen,
nachdem mit dieser Hauruck-Aktion der HS 25 besetzt wurde, warte ich darauf, dass das gravierende Informationsdefizit behoben wird:
a) Wo findet Otto-Normal-Studi das Tagespreogramm?
b) Wo findet man Informationen von vorhandenen AKs?
c) Wo findet man Informationen zu den ausgearbeiteten Forderungen oder zumindest die Diskussionsgrundlage (Was wird in Frage gestellt? Über welche Texte der Landesregierung wird diskutiert?
Wenn sich da nix tut, dann sehe ich schwarz für das Gelingen des Protests. Organisation, Struktur und Information müssen vor Aktion das wichtigste sein, was im Hörsaal ausgearbeitet und diskutiert wird. Am Ende soll die Veränderung, die Verbesserung stehen!
PS: Ich habe in meiner inneren Aufgewühltheit und auch Wut über diese Aktion überlegt, im Rahmen des mir Möglichen in einem AK mitzuarbeiten, der sich für die Verbesserung des Lehramtsstudienganges einsetzt. Wann komme ich am besten vorbei? (Da ja keine Tagesordnung online steht, weiß ich das ja nicht)
[UPDATE] Bewegung: Es tut sich was – Besetzungen in 7 Städten in Deutschland…
Während in Österreich 11 Städte besetzt sind, sind es in Deutschland bereits 7 nach der Räumung in Münster (6.11., ca. 6 Uhr, siehe 1+2+3) noch 6. Aus diesem Anlass für all diejenigen, die die Entwicklungen nicht so aktiv verfolgt haben, hier ein Überb…
Liebe Studentinnen und Studenten in Deutschland,
in Österreich sind die Unis besetzt. Wir sehen die Notwendigkeit, euch persönlich darüber zu
informieren, was hier im Moment passiert, da in den Medien nicht vermittelt wurde, dass diese
Proteste etwas Neues, nie Dagewesenes sind.
Dieser Protest wurde in einer völlig spontanen Solidarisierungs-Demonstration begründet, keine
Studierendenvertretung oder Partei hat diese organisiert, rein aus dem Bewusstwerden der
Bildungsproblematik heraus ist er entstanden und gewachsen. Diesen reinen Kern, diesen Motor,
spüren wir hinter Allem, was hier geschieht. Die Studierenden aller Studienrichtungen haben sich
spontan – ohne übergeordnete Organisation – zusammengefunden, um gegen die
Studienbedingungen zu protestieren.
Das Ausmaß dieser Aktion ist der Beweis dafür, dass es sich um zentrale Anliegen handelt, die alle
europäischen Studierenden persönlich betreffen. Wir protestieren, anders als es die Medien
darstellen, zwar auch gegen die Entscheidungen der österreichischen Regierung, aber vor allem sind
wir grundsätzlich mit europaweiten Tendenzen wie der Ökonomisierung der Bildung und der
Entdemokratisierung der Bildungsinstitute nicht einverstanden. Dies sind länderübergreifende
Probleme, an deren Lösung wir als Studierende nur dann beteiligt sein werden, wenn auch
europaweit protestiert wird.
Der Wille zur Selbstbestimmung der Studierenden und der Lehrenden ist ein zentrales Element
dieser Bewegung in Österreich. Deshalb wurden Hörsaäle besetzt, in denen nun lebendige und
konstruktive Diskussionen stattfinden, an denen sich alle Studierenden jederzeit beteiligen können.
Es ist wichtig, dass nicht nur protestiert wird, sondern dass Diskussionsräume jenseits öffentlicher
Institutionen und etablierter Plattformen geschaffen werden. In Österreich ist das
bundesländerübergreifend bereits passiert. Die Diskussionen und Proteste hier werden anhalten und
die Studierenden in Österreich warten auf ihre deutschen KommilitonInnen, um gemeinsame
Probleme offenlegen zu können.
Am 05. November findet ein internationaler Protestag statt, als Warm-Up für eine Protestwoche
unter dem Motto “Education is not for Sale”. Die Studierenden und SchülerInnen in Österreich
unterstützen diesen Tag mit einer Großdemonstration.
Wir unterstützen jede/jeden einzelnen Studierenden, in Deutschland, in Europa und darüber hinaus,
der mit seinem Bildungsystem unzufrieden ist.
Plenum des besetzten Audimax Wien.
http://unsereuni.at/
http://www.emancipating-education-for-all.org/