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	<title>Kommentare für Bildungsstreik in Tübingen</title>
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	<description>der Bildungsstreik vom 15. bis zum 19. Juni in Tübingen und dem ganzen Land</description>
	<lastBuildDate>Sat, 23 Jan 2010 09:35:06 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Kommentar zu &#8220;Bundeswehr Wegtreten!&#8221; Demo in Freiburg von plakattiert es!</title>
		<link>http://bildungsstreik.fsrvv.de/bundeswehr-wegtreten-demo-in-freiburg/2010/01/21/comment-page-1/#comment-313</link>
		<dc:creator>plakattiert es!</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 09:35:06 +0000</pubDate>
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		<description>- Bundesweite Demo &quot;Die Uni gehört allen&quot; - solidarisch für freie Bildung und ein selbstbestimmtes leben.

die uni
gehört allen

Die Ausrichtung aller Lebensbereiche auf ihre Verwertbarkeit verschärft sich. Flankiert wird diese Entwicklung durch autoritäre Maßnahmen und die Kriminalisierung sozialer Widerstände. Stechuhren, Hartz IV, Ausbildungsplatzmangel, Exzellenzinitiativen, Selektion an Schulen und Hochschulen, Abschiebungen und „blue cards“ nur für „hochqualifizierte“ Migrant_innen, all das sind nur einige Kennzeichen einer ausgrenzenden Gesellschaft. Einer Gesellschaft, in der nicht die Menschen und ihre Bedürfnisse, sondern ihre Verwertbarkeit im Mittelpunkt steht.

Die Frankfurter Stiftungsuniversität kann hierfür als eine der Pioniere gelten. Studierende besetzten dort Ende November eines der Gebäude der Goethe-Uni, das regelmäßig an Konzerne vermietet wird. Sie wollten dort Raum und Zeit für eine kritische Auseinandersetzung schaffen. Am 02.12.2009 wurde dieser studentische Protest gewaltsam durch die Polizei beendet. Seitdem herrscht Ausnahmezustand an der Frankfurter Universität: Kritischen Studierenden drohen die Zwangsexmatrikulation und Strafverfahren, immer wieder patrouilliert Polizei auf dem Campus und der Universitätsbetrieb wurde mehrfach durch Aussperrungen lahm gelegt.

Auch in vielen anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens kommt es immer öfter zu sozialen Konflikten. Arbeiter_innen, Azubis, Schüler_innen, Studierende, von Abschiebung Bedrohte, Erwerbslose und andere gehen auf die Straße. Dabei verweisen all diese Proteste auf die Möglichkeit einer gemeinsame Forderung: Die gesellschaftlichen Verhältnisse haben sich nach den Menschen zu richten, nicht nach Profitinteressen. Die Organisierung der Gesellschaft muss von den Menschen selbst bestimmt sein. Um wirklich etwas zu verändern, müssen wir genau dies als gemeinsames Ziel formulieren und erkämpfen.

Statt den kürzenden, ausschließenden, überwachenden Staat um Hilfe anzurufen, müssen wir gemeinsam auf die Straße gehen und dafür kämpfen, dass die Schule unsere Schule, die Uni die Uni aller, die gesellschaftliche Produktion nach den Bedürfnissen aller – das Leben ein selbstbestimmtes Leben sein soll. Die Uni gehört Allen! Für freie Bildung und ein selbstbestimmtes Leben! Unser Leben in unsere Hände! Für die radikale Demokratisierung aller Lebensbereiche!

am 30.01.2010
in Frankfurt am Main
um 14 Uhr, Campus Bockenheim

______

Links:

http://unigehoertallen.tk/
http://bildungsstreik-ffm.de/cms/
http://vimeo.com/8424498 (Mobilisierungsvideo)
http://unserebildung.de/wiki/Mitfahrzentrale_nach_Frankfurt (Mitfahrzentrale zur Demo für ganz Deutschland - tragt euch ein!)

______

Treffpunkte/Anreise für Frankfurt:

--&gt; Aus Baden-Württemberg

*Heidelberger Treffpunkt: um 11:00 Uhr vor dem Hauptbahnhof (um Gruppen für Gruppentickets zu bilden)

Details zur Zugverbindung:
Heidelberg Hbf ab 11:21 Gleis 3
Frankfurt am Main Hauptbahnhof ab 12:58
U U4 U-Bahn Richtung: Bockenheimer Warte, Frankfurt am Main Ankunft 13:01 

*Freiburg: In Freiburg wird eine gemeinsame Zugfahrt organisiert:

Freiburg Hbf ab 09:03 Gleis 2
Offenburg ab 10:02 Gleis 6
Karlsruhe Hbf ab 11:25 Gleis 3
Mannheim Hbf ab 12:38 Gleis 7

--&gt; Aus Hessen:

*aus Darmstadt: um 13:15 an den Darmstädter Hauptbahnhof, um gemeinsam dort hin zu fahren (Abfahrt mit der Regionalbahn um 13:30 Uhr).

* aus Mainz: von Mainz HBF fährt vom Gleis 4a um 12:32 Uhr die S8 ab, kommt alle mit!

*aus Gießen: in Gießen mit RE 12.28 Uhr (Gleis 4) bis FFM-Westbahnhof, danach umsteigen in Bus 36 zur Bockenheimer Warte; oder: mit RE 13.02 Uhr (Gleis 3) bis FFM-Hauptbahnhof, danach umsteigen in U4 zur Bockenheimner Warte. Info: http://protest-giessen.de/?p=553

--&gt; Aus dem Saarland:

* Saarbrücken: Treffpunkt: 10:35 Abfahrt 10:52
* Neunkirchen: Treffpunkt: 10:55 Abfahrt 11:08

* St.Wendel: Treffpunkt: 11:00 Abfahrt 11:21
* Idar-Oberstein: Treffpunkt: 11:35 Abfahrt 11:52

--&gt; Aus NRW:

Anreise aus Köln: Mail an antifa-ak-koeln(at)web.de oder im AStA Laden (Universitätstr. 16) ein Ticket erwerben.

Die Kosten werden euch vom AStA zurückerstattet.

--&gt; Organisiert einfach selbst etwas nach Frankfurt und beachtet die Mitfahrzentrale (Link oben)!

--&gt; Oder: Demonstriert dezentral an euren Hauptbahnhöfen vor Ort mit! 

_

Entweder ihr kommt nach Frankfurt oder geht zur dezentralen Demo gleichzeitig an allen Hauptbahnhöfen Deutschlands, um 14 Uhr. Die Demo ist ja bundesweit, also lasst sie ruhig überall - auch gerne jenseits aller Grenzen - stattfinden. Demonstriert wird, wo sich Menschen selbstbestimmt zusammenfinden.

_
Pennplätze:

Gibt es in Frankfurt genügend. Das Studierendenhaus bietet genügend Platz. Bringt einen Schlafsack mit!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>- Bundesweite Demo &#8220;Die Uni gehört allen&#8221; &#8211; solidarisch für freie Bildung und ein selbstbestimmtes leben.</p>
<p>die uni<br />
gehört allen</p>
<p>Die Ausrichtung aller Lebensbereiche auf ihre Verwertbarkeit verschärft sich. Flankiert wird diese Entwicklung durch autoritäre Maßnahmen und die Kriminalisierung sozialer Widerstände. Stechuhren, Hartz IV, Ausbildungsplatzmangel, Exzellenzinitiativen, Selektion an Schulen und Hochschulen, Abschiebungen und „blue cards“ nur für „hochqualifizierte“ Migrant_innen, all das sind nur einige Kennzeichen einer ausgrenzenden Gesellschaft. Einer Gesellschaft, in der nicht die Menschen und ihre Bedürfnisse, sondern ihre Verwertbarkeit im Mittelpunkt steht.</p>
<p>Die Frankfurter Stiftungsuniversität kann hierfür als eine der Pioniere gelten. Studierende besetzten dort Ende November eines der Gebäude der Goethe-Uni, das regelmäßig an Konzerne vermietet wird. Sie wollten dort Raum und Zeit für eine kritische Auseinandersetzung schaffen. Am 02.12.2009 wurde dieser studentische Protest gewaltsam durch die Polizei beendet. Seitdem herrscht Ausnahmezustand an der Frankfurter Universität: Kritischen Studierenden drohen die Zwangsexmatrikulation und Strafverfahren, immer wieder patrouilliert Polizei auf dem Campus und der Universitätsbetrieb wurde mehrfach durch Aussperrungen lahm gelegt.</p>
<p>Auch in vielen anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens kommt es immer öfter zu sozialen Konflikten. Arbeiter_innen, Azubis, Schüler_innen, Studierende, von Abschiebung Bedrohte, Erwerbslose und andere gehen auf die Straße. Dabei verweisen all diese Proteste auf die Möglichkeit einer gemeinsame Forderung: Die gesellschaftlichen Verhältnisse haben sich nach den Menschen zu richten, nicht nach Profitinteressen. Die Organisierung der Gesellschaft muss von den Menschen selbst bestimmt sein. Um wirklich etwas zu verändern, müssen wir genau dies als gemeinsames Ziel formulieren und erkämpfen.</p>
<p>Statt den kürzenden, ausschließenden, überwachenden Staat um Hilfe anzurufen, müssen wir gemeinsam auf die Straße gehen und dafür kämpfen, dass die Schule unsere Schule, die Uni die Uni aller, die gesellschaftliche Produktion nach den Bedürfnissen aller – das Leben ein selbstbestimmtes Leben sein soll. Die Uni gehört Allen! Für freie Bildung und ein selbstbestimmtes Leben! Unser Leben in unsere Hände! Für die radikale Demokratisierung aller Lebensbereiche!</p>
<p>am 30.01.2010<br />
in Frankfurt am Main<br />
um 14 Uhr, Campus Bockenheim</p>
<p>______</p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://unigehoertallen.tk/" rel="nofollow">http://unigehoertallen.tk/</a><br />
<a href="http://bildungsstreik-ffm.de/cms/" rel="nofollow">http://bildungsstreik-ffm.de/cms/</a><br />
<a href="http://vimeo.com/8424498" rel="nofollow">http://vimeo.com/8424498</a> (Mobilisierungsvideo)<br />
<a href="http://unserebildung.de/wiki/Mitfahrzentrale_nach_Frankfurt" rel="nofollow">http://unserebildung.de/wiki/Mitfahrzentrale_nach_Frankfurt</a> (Mitfahrzentrale zur Demo für ganz Deutschland &#8211; tragt euch ein!)</p>
<p>______</p>
<p>Treffpunkte/Anreise für Frankfurt:</p>
<p>&#8211;&gt; Aus Baden-Württemberg</p>
<p>*Heidelberger Treffpunkt: um 11:00 Uhr vor dem Hauptbahnhof (um Gruppen für Gruppentickets zu bilden)</p>
<p>Details zur Zugverbindung:<br />
Heidelberg Hbf ab 11:21 Gleis 3<br />
Frankfurt am Main Hauptbahnhof ab 12:58<br />
U U4 U-Bahn Richtung: Bockenheimer Warte, Frankfurt am Main Ankunft 13:01 </p>
<p>*Freiburg: In Freiburg wird eine gemeinsame Zugfahrt organisiert:</p>
<p>Freiburg Hbf ab 09:03 Gleis 2<br />
Offenburg ab 10:02 Gleis 6<br />
Karlsruhe Hbf ab 11:25 Gleis 3<br />
Mannheim Hbf ab 12:38 Gleis 7</p>
<p>&#8211;&gt; Aus Hessen:</p>
<p>*aus Darmstadt: um 13:15 an den Darmstädter Hauptbahnhof, um gemeinsam dort hin zu fahren (Abfahrt mit der Regionalbahn um 13:30 Uhr).</p>
<p>* aus Mainz: von Mainz HBF fährt vom Gleis 4a um 12:32 Uhr die S8 ab, kommt alle mit!</p>
<p>*aus Gießen: in Gießen mit RE 12.28 Uhr (Gleis 4) bis FFM-Westbahnhof, danach umsteigen in Bus 36 zur Bockenheimer Warte; oder: mit RE 13.02 Uhr (Gleis 3) bis FFM-Hauptbahnhof, danach umsteigen in U4 zur Bockenheimner Warte. Info: <a href="http://protest-giessen.de/?p=553" rel="nofollow">http://protest-giessen.de/?p=553</a></p>
<p>&#8211;&gt; Aus dem Saarland:</p>
<p>* Saarbrücken: Treffpunkt: 10:35 Abfahrt 10:52<br />
* Neunkirchen: Treffpunkt: 10:55 Abfahrt 11:08</p>
<p>* St.Wendel: Treffpunkt: 11:00 Abfahrt 11:21<br />
* Idar-Oberstein: Treffpunkt: 11:35 Abfahrt 11:52</p>
<p>&#8211;&gt; Aus NRW:</p>
<p>Anreise aus Köln: Mail an antifa-ak-koeln(at)web.de oder im AStA Laden (Universitätstr. 16) ein Ticket erwerben.</p>
<p>Die Kosten werden euch vom AStA zurückerstattet.</p>
<p>&#8211;&gt; Organisiert einfach selbst etwas nach Frankfurt und beachtet die Mitfahrzentrale (Link oben)!</p>
<p>&#8211;&gt; Oder: Demonstriert dezentral an euren Hauptbahnhöfen vor Ort mit! </p>
<p>_</p>
<p>Entweder ihr kommt nach Frankfurt oder geht zur dezentralen Demo gleichzeitig an allen Hauptbahnhöfen Deutschlands, um 14 Uhr. Die Demo ist ja bundesweit, also lasst sie ruhig überall &#8211; auch gerne jenseits aller Grenzen &#8211; stattfinden. Demonstriert wird, wo sich Menschen selbstbestimmt zusammenfinden.</p>
<p>_<br />
Pennplätze:</p>
<p>Gibt es in Frankfurt genügend. Das Studierendenhaus bietet genügend Platz. Bringt einen Schlafsack mit!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Plena und Bildungsstreik Termine von Matze</title>
		<link>http://bildungsstreik.fsrvv.de/aktuelles/2010/03/02/comment-page-1/#comment-300</link>
		<dc:creator>Matze</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 17:40:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://bildungsstreik.fsrvv.de/?p=332#comment-300</guid>
		<description>Man kann sich immer nur wundern über die Beiträge. Wir meckern auf einem solch hohen niveau und bestätigen uns nur selbst bzw. reproduzieren immer nur den Mist der Generation vor uns. WERDET ENDLICH ERWACHSEN! Und dazu gehört eben auch, sich in einer Institution wie der Universität (die schließlich dazu da ist, im &quot;Denken&quot; auszubilden) 
einfach mal hinzustellen und zu sagen was nicht passt.

Wie wollt ihr später im Job verünftige Arbeit leisten wenn ihr sie in der Praxis nie erprobt habt?
Welcher Chef stellt noch Berater usw. ein die nur das behaupten was er eh schon weiß?
Wie wollt ihr einen Betrieb verbessern, umstrukturieren, verändern usw. wenn ihr euch nicht einmal traut das Maul aufzumachen?

Und wie wollt ihr in einem demokratischen Staat angemessen leben, wenn sich euer Verständnis von Demokratie auf zwei Kreuzchen am Wahlsonntag beschränkt?

Wo bleiben Courage, Eigenverantwortung und Selbstkritisches Denken, wenn wir es nur in eigens dafür vorgesehenen Seminaren &quot;proben&quot;?

Protest und Kritik sind das Gegenteil von Desinteresse, Faulheit und Statusversessenheit! Sie erfordern Mut, Selbstvertrauen und Kreativität über Fächer-, Bildungs- und Gesellschaftsgrenzen hinweg!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann sich immer nur wundern über die Beiträge. Wir meckern auf einem solch hohen niveau und bestätigen uns nur selbst bzw. reproduzieren immer nur den Mist der Generation vor uns. WERDET ENDLICH ERWACHSEN! Und dazu gehört eben auch, sich in einer Institution wie der Universität (die schließlich dazu da ist, im &#8220;Denken&#8221; auszubilden)<br />
einfach mal hinzustellen und zu sagen was nicht passt.</p>
<p>Wie wollt ihr später im Job verünftige Arbeit leisten wenn ihr sie in der Praxis nie erprobt habt?<br />
Welcher Chef stellt noch Berater usw. ein die nur das behaupten was er eh schon weiß?<br />
Wie wollt ihr einen Betrieb verbessern, umstrukturieren, verändern usw. wenn ihr euch nicht einmal traut das Maul aufzumachen?</p>
<p>Und wie wollt ihr in einem demokratischen Staat angemessen leben, wenn sich euer Verständnis von Demokratie auf zwei Kreuzchen am Wahlsonntag beschränkt?</p>
<p>Wo bleiben Courage, Eigenverantwortung und Selbstkritisches Denken, wenn wir es nur in eigens dafür vorgesehenen Seminaren &#8220;proben&#8221;?</p>
<p>Protest und Kritik sind das Gegenteil von Desinteresse, Faulheit und Statusversessenheit! Sie erfordern Mut, Selbstvertrauen und Kreativität über Fächer-, Bildungs- und Gesellschaftsgrenzen hinweg!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Landesweite Bildungsstreik-Demo am 21.11. von M.Benz-Nübling</title>
		<link>http://bildungsstreik.fsrvv.de/landesweite-bildungsstreik-demo-am-21-11/2009/11/17/comment-page-1/#comment-232</link>
		<dc:creator>M.Benz-Nübling</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 11:46:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://bildungsstreik.fsrvv.de/?p=441#comment-232</guid>
		<description>Lieber Mazze,

zuerst vielen Dank für Deinen Einsatz gegen den die Körperverletzungen der Polizei
bei der Bildungsdemo.
Zu meiner Person:
Ich bin Mitglied der GEW Reutlingend und im Kreisvorstand  der GEW Reutlingen/Tübingen.
Im DGB vertrete ich die GEW im Regionalvorstand.
Mit Entsetzen habe ich von den Polizeieinsätzen am 21.11.09 gehört. Die entsprechenden
Infos habe ich an die GEW-Vorsitzitzende Doro Moritz weitergeleitet
Inzwischen habe ich eine Anwort.
Dort steht:&quot;Ich war auchd bei der Demo und hasbe das leider nicht mitbekommen. Unsere GEW-Studis habe ich um Rückmeldung gebeten, habe allerdidngs noch nichts
erfahren.&quot;

Bitte unbedingt Rückmeldung geben.

Mit solidarischen Grüßen
Marie Benz-Nübling</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Mazze,</p>
<p>zuerst vielen Dank für Deinen Einsatz gegen den die Körperverletzungen der Polizei<br />
bei der Bildungsdemo.<br />
Zu meiner Person:<br />
Ich bin Mitglied der GEW Reutlingend und im Kreisvorstand  der GEW Reutlingen/Tübingen.<br />
Im DGB vertrete ich die GEW im Regionalvorstand.<br />
Mit Entsetzen habe ich von den Polizeieinsätzen am 21.11.09 gehört. Die entsprechenden<br />
Infos habe ich an die GEW-Vorsitzitzende Doro Moritz weitergeleitet<br />
Inzwischen habe ich eine Anwort.<br />
Dort steht:&#8221;Ich war auchd bei der Demo und hasbe das leider nicht mitbekommen. Unsere GEW-Studis habe ich um Rückmeldung gebeten, habe allerdidngs noch nichts<br />
erfahren.&#8221;</p>
<p>Bitte unbedingt Rückmeldung geben.</p>
<p>Mit solidarischen Grüßen<br />
Marie Benz-Nübling</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Plena und Bildungsstreik Termine von Jargon</title>
		<link>http://bildungsstreik.fsrvv.de/aktuelles/2010/03/02/comment-page-1/#comment-231</link>
		<dc:creator>Jargon</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 21:57:16 +0000</pubDate>
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		<description>Anne will Schavan den Garaus machen?!
---LIVETICKER--- (ab Mitte/Ende der Säähndung)

Frau Schavan erzählt lustige Anekdoten aus ihrem Leben. Sie schwadroniert über dieses wohlhabende Land (gemeint ist deutsche land...) und philosophiert über Qualität, während sich der werte Journalist über die Bildungsbürger mokiert, und hofft die zu Tode reformierte Bildung möge noch gerettet werden. Auf einmal taucht die Nelson Mandela Schule am Horizont auf, der Leuchtturm der deutschen Bildungselite, deren Aufnahmebedingungen bei Leistungstests im frühesten Kindesalter anfangen. Wohl dem der seine dreijährigen Kinder (fast-track-kids) mit nem Smartboard trainieren kann, um sie für den globalen Wettbewerb zu rüsten. 

Oha, Rudol Dreßler hat ein Brett im Bauch, der Stress gräbt Spuren, und er spricht höfflich über den begriffenen Begriff der Privatschule, seiner Meinung nach assoziativ milieu-politisch geprägt. 
Da fährt ihm die PR- Managerin dazwischen , Leistungsoptimierung ihres Kindes steht wohl ganz hoch im Kurs. Ohja, ein gefundenes Fressen für den Journalisten, dem die Peitsche, mit der die Kids zum Abitur gejagt werden, ein Dorn im Auge ist, er verdammt das Tempodenken, favorisiert die geistige Verfassung des Menschen, der auf den Arbeitsmarkt geworfen wird, egal ob er 23 oder 27 Jahre auf dem Buckel hat. 

Madame PR ist doch mittlerweile recht wütend, verteidigt den Spaß der 4-jährigen am Entdecken, meint spielen und matschen kommt nicht zu kurz....wohl wird geheult, wenn sie nich hingelassen werden in die Geburtsstätte ihrer MegaBrains....aahhrg Biiiiildung...ahhh... 

Mittlerweile geht es um Persönlichkeitsbildung, was ist kritisch an einer derartigen Institution. Frau Schavan ist wieder am Ruder verteidigt die elitäre Minderheit und verweist auf das Problem der sozialen Ungleichheit in Sachen Bildung. 
Ihr stehen zu Buche: 10-Jahre Erfahrung, neue Bildungspläne, Kommunikation über Reformen, G8 nicht Hals über Kopf, da weht die Fahne der Schavan...

Sehr überzeugend, Jens Stotz, Vertreter der Studierenden, redet so schnell und informativ über Unterfinanzierung, etc. das ich nich mitschreiben kann. Bologna fällt, hat übrigens Frau Schavan in überfüllte Hörsääle eingeladen...

Der Journalist und Jens Stotz stimmen überein:

Kein Vertrauen in Bildungsreform- Ruf nach Entbürokratisierung weiter gesellschaftlicher Bereiche, wird gerade in der Bildung ad absurdum geführt, bzw. im Gegenteil nicht durchgeführt sondern die Bürokratisierung wird verschärft forciert ( Bewertungsbögen für Profs als Beispiel).

Dazu Frau Schavan: 

Da hat sich die werte Wissenschaft selbst was eingebrockt, denn die Politik hat sich aus der Hochschulpolitik zurückgezogen...Bürokratisierung ist wohl ein Übel dieser üblen Exzellenzinitiative..

Fazit von Frau Schavan: Was nimmt sie denn mit aus dem Bildungsstreik?Politik geben Geld und versuchen Reformen voranzutreiben...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Anne will Schavan den Garaus machen?!<br />
&#8212;LIVETICKER&#8212; (ab Mitte/Ende der Säähndung)</p>
<p>Frau Schavan erzählt lustige Anekdoten aus ihrem Leben. Sie schwadroniert über dieses wohlhabende Land (gemeint ist deutsche land&#8230;) und philosophiert über Qualität, während sich der werte Journalist über die Bildungsbürger mokiert, und hofft die zu Tode reformierte Bildung möge noch gerettet werden. Auf einmal taucht die Nelson Mandela Schule am Horizont auf, der Leuchtturm der deutschen Bildungselite, deren Aufnahmebedingungen bei Leistungstests im frühesten Kindesalter anfangen. Wohl dem der seine dreijährigen Kinder (fast-track-kids) mit nem Smartboard trainieren kann, um sie für den globalen Wettbewerb zu rüsten. </p>
<p>Oha, Rudol Dreßler hat ein Brett im Bauch, der Stress gräbt Spuren, und er spricht höfflich über den begriffenen Begriff der Privatschule, seiner Meinung nach assoziativ milieu-politisch geprägt.<br />
Da fährt ihm die PR- Managerin dazwischen , Leistungsoptimierung ihres Kindes steht wohl ganz hoch im Kurs. Ohja, ein gefundenes Fressen für den Journalisten, dem die Peitsche, mit der die Kids zum Abitur gejagt werden, ein Dorn im Auge ist, er verdammt das Tempodenken, favorisiert die geistige Verfassung des Menschen, der auf den Arbeitsmarkt geworfen wird, egal ob er 23 oder 27 Jahre auf dem Buckel hat. </p>
<p>Madame PR ist doch mittlerweile recht wütend, verteidigt den Spaß der 4-jährigen am Entdecken, meint spielen und matschen kommt nicht zu kurz&#8230;.wohl wird geheult, wenn sie nich hingelassen werden in die Geburtsstätte ihrer MegaBrains&#8230;.aahhrg Biiiiildung&#8230;ahhh&#8230; </p>
<p>Mittlerweile geht es um Persönlichkeitsbildung, was ist kritisch an einer derartigen Institution. Frau Schavan ist wieder am Ruder verteidigt die elitäre Minderheit und verweist auf das Problem der sozialen Ungleichheit in Sachen Bildung.<br />
Ihr stehen zu Buche: 10-Jahre Erfahrung, neue Bildungspläne, Kommunikation über Reformen, G8 nicht Hals über Kopf, da weht die Fahne der Schavan&#8230;</p>
<p>Sehr überzeugend, Jens Stotz, Vertreter der Studierenden, redet so schnell und informativ über Unterfinanzierung, etc. das ich nich mitschreiben kann. Bologna fällt, hat übrigens Frau Schavan in überfüllte Hörsääle eingeladen&#8230;</p>
<p>Der Journalist und Jens Stotz stimmen überein:</p>
<p>Kein Vertrauen in Bildungsreform- Ruf nach Entbürokratisierung weiter gesellschaftlicher Bereiche, wird gerade in der Bildung ad absurdum geführt, bzw. im Gegenteil nicht durchgeführt sondern die Bürokratisierung wird verschärft forciert ( Bewertungsbögen für Profs als Beispiel).</p>
<p>Dazu Frau Schavan: </p>
<p>Da hat sich die werte Wissenschaft selbst was eingebrockt, denn die Politik hat sich aus der Hochschulpolitik zurückgezogen&#8230;Bürokratisierung ist wohl ein Übel dieser üblen Exzellenzinitiative..</p>
<p>Fazit von Frau Schavan: Was nimmt sie denn mit aus dem Bildungsstreik?Politik geben Geld und versuchen Reformen voranzutreiben&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 72-Stunden-Vorlesung von fabian</title>
		<link>http://bildungsstreik.fsrvv.de/72-stunden-vorlesung/2009/11/25/comment-page-1/#comment-229</link>
		<dc:creator>fabian</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 04:32:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://bildungsstreik.fsrvv.de/?p=515#comment-229</guid>
		<description>Hallo,

wir zeichnen die Vorlesungen auf, können allerdings aus technischen Gründen vermutlich nicht alles anbieten, da gerade am Anfang einiges nicht geklappt hat.

Ansonsten zeichnet das ZDV mit TIMMS (https://timmslive.uni-tuebingen.de/timmslive/) die ganze Sache auf. Wenigstens hoffe ich, dass es nicht nur live ins Internet übertragen, sondern auch aufgezeichnet wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>wir zeichnen die Vorlesungen auf, können allerdings aus technischen Gründen vermutlich nicht alles anbieten, da gerade am Anfang einiges nicht geklappt hat.</p>
<p>Ansonsten zeichnet das ZDV mit TIMMS (<a href="https://timmslive.uni-tuebingen.de/timmslive/" rel="nofollow">https://timmslive.uni-tuebingen.de/timmslive/</a>) die ganze Sache auf. Wenigstens hoffe ich, dass es nicht nur live ins Internet übertragen, sondern auch aufgezeichnet wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 72-Stunden-Vorlesung von Frederik</title>
		<link>http://bildungsstreik.fsrvv.de/72-stunden-vorlesung/2009/11/25/comment-page-1/#comment-228</link>
		<dc:creator>Frederik</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 00:28:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://bildungsstreik.fsrvv.de/?p=515#comment-228</guid>
		<description>Wird die Vorlesung später online gestellt? Man kann ja aus körperlichen Gründen nicht 72 Stunden am Stück dabei bleiben, und ich ärgere mich immer, wenn ich irgendwas spannendes verpasse, weil ich essen, schlafen, usw. muss. Weil ich die Idee irre gut finde würde ich sogar Geld dafür bezahlen, alle Vorlesungen zusammen aus einer DVD / CD zu haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wird die Vorlesung später online gestellt? Man kann ja aus körperlichen Gründen nicht 72 Stunden am Stück dabei bleiben, und ich ärgere mich immer, wenn ich irgendwas spannendes verpasse, weil ich essen, schlafen, usw. muss. Weil ich die Idee irre gut finde würde ich sogar Geld dafür bezahlen, alle Vorlesungen zusammen aus einer DVD / CD zu haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 72-Stunden-Vorlesung von Anne</title>
		<link>http://bildungsstreik.fsrvv.de/72-stunden-vorlesung/2009/11/25/comment-page-1/#comment-227</link>
		<dc:creator>Anne</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 17:11:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://bildungsstreik.fsrvv.de/?p=515#comment-227</guid>
		<description>Vielen Dank für die klasse Veranstaltung! 
Ich vermisse lediglich die Beteiligung von Vertretern der philosophischen und theologischen Fakultäten!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für die klasse Veranstaltung!<br />
Ich vermisse lediglich die Beteiligung von Vertretern der philosophischen und theologischen Fakultäten!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 72-Stunden-Vorlesung von rbrechen</title>
		<link>http://bildungsstreik.fsrvv.de/72-stunden-vorlesung/2009/11/25/comment-page-1/#comment-226</link>
		<dc:creator>rbrechen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 10:53:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://bildungsstreik.fsrvv.de/?p=515#comment-226</guid>
		<description>Und hier ist der Livestream:
https://timmslive.uni-tuebingen.de/timmslive/PublicCast.aspx</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und hier ist der Livestream:<br />
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		<title>Kommentar zu Bericht: Landesweite Bildungsstreik-Demonstration von Martin</title>
		<link>http://bildungsstreik.fsrvv.de/bericht-landesweite-bildungsstreik-demonstration/2009/11/25/comment-page-1/#comment-225</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 10:30:30 +0000</pubDate>
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		<description>Kleine Korrektur: Es war Pfefferspray, nicht Tränengas, das die Polizei gegen uns eingesetzt hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kleine Korrektur: Es war Pfefferspray, nicht Tränengas, das die Polizei gegen uns eingesetzt hat.</p>
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	</item>
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		<title>Kommentar zu Landesweite Bildungsstreik-Demo am 21.11. von Mazze</title>
		<link>http://bildungsstreik.fsrvv.de/landesweite-bildungsstreik-demo-am-21-11/2009/11/17/comment-page-1/#comment-215</link>
		<dc:creator>Mazze</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 17:57:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://bildungsstreik.fsrvv.de/?p=441#comment-215</guid>
		<description>Studierende und Schülerinnen und Schüler beklagen zahlreiche Verletzte durch Pfefferspray, Schlagstöcke und Reiterstaffel.

In Stuttgart fand heute, den 21.11.09, im Rahmen des Bildungsstreiks eine landesweite Demonstration statt. 4000 Menschen aus ganz Baden-Württemberg protestierten gegen die Missstände im Bildungssystem und für die Wiedereinführung von Verfassten Studierendenschaften. Dabei kam es nach dem vorzeitigen Ende der Demonstration zu massiver Gewaltanwendung durch die eingesetzten Polizeibeamten. Die Polizei ging mit Schlagstöcken und Pfefferspray gegen die Studierenden und Schülerinnen und Schüler vor. Ebenso zum Einsatz kam die Stuttgarter Reiterstaffel, die zuletzt bei einem umstrittenen Einsatz nach einem Fußballspiel für Schlagzeilen sorgte. Mehrere, teils minderjährige Demonstrierende, die für ein freies und gerechtes Bildungswesen eintraten, trugen dabei erhebliche Verletzungen davon.

„Während von Seiten der Politik durchweg Verständnis für die vorgebrachten Anliegen geäußert wird, scheint man den Protestierenden gleichzeitig auf unmissverständliche Weise die Grenzen der Meinungsäußerung setzen zu wollen. Wir werden uns davon aber nicht entmutigen lassen und weiter entschieden für Veränderungen in der Bildungspolitik eintreten,“ so ein Schüler aus Heidelberg.

Zur ersten Auseinandersetzung mit der Polizei kam es, als sich die Masse an beteiligten Personen auf die komplette Straße ausbreitete. Nach dem Ende der Demonstration wurden die Demonstrierenden unter Einsatz von Gewalt durch die Polizei daran gehindert, den Demonstrationsort zu verlassen. Daraufhin teilte sich der Demonstrationszug und es gelang den noch rund 1000 Menschen, auf zwei unterschiedlichen Wegen in Richtung Innenstadt zu laufen. Dabei wurden sie von Beamten der Bereitschaftspolizei unter Einsatz unmittelbaren Zwangs aufgehalten. Einheiten zu Pferde ritten dabei in die Menge.

In der Folge trieb die Polizei die Demonstrierenden unter Einsatz von Schlagstöcken und Pfefferspray auseinander und kesselte eine Gruppe von etwa 300 Personen ein. Mit Faustschlägen und Tritten schlug sie auf Demonstrierende, darunter Minderjährige, ein. Schließlich wurde es den Eingekesselten gestattet, den Platz in Kleingruppen zu verlassen. Einige trugen Verletzungen an Beinen und Füßen, sowie an Bauch und Kopf davon. Es gab mehrere Festnahmen.

„Das gewaltsame Vorgehen der Polizei steht in keinem Verhältnis zu den geringfügigen Abweichungen von den Auflagen einer Demonstration, die berechtigte und von weiten Teilen der Gesellschaft geteilte Kritik am Bildungssystem zum Ausdruck bringt,“ so eine Teilnehmerin der Demonstration. „Wir fordern eine lückenlose Aufklärung der Geschehnisse und eine Stellungnahme der Landespolitik zu den Anliegen der Studierenden und Schülerinnen und Schülern.“

Die Verletzten behalten sich rechtliche Schritte gegen die eingesetzten Polizeieinheiten vor.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Studierende und Schülerinnen und Schüler beklagen zahlreiche Verletzte durch Pfefferspray, Schlagstöcke und Reiterstaffel.</p>
<p>In Stuttgart fand heute, den 21.11.09, im Rahmen des Bildungsstreiks eine landesweite Demonstration statt. 4000 Menschen aus ganz Baden-Württemberg protestierten gegen die Missstände im Bildungssystem und für die Wiedereinführung von Verfassten Studierendenschaften. Dabei kam es nach dem vorzeitigen Ende der Demonstration zu massiver Gewaltanwendung durch die eingesetzten Polizeibeamten. Die Polizei ging mit Schlagstöcken und Pfefferspray gegen die Studierenden und Schülerinnen und Schüler vor. Ebenso zum Einsatz kam die Stuttgarter Reiterstaffel, die zuletzt bei einem umstrittenen Einsatz nach einem Fußballspiel für Schlagzeilen sorgte. Mehrere, teils minderjährige Demonstrierende, die für ein freies und gerechtes Bildungswesen eintraten, trugen dabei erhebliche Verletzungen davon.</p>
<p>„Während von Seiten der Politik durchweg Verständnis für die vorgebrachten Anliegen geäußert wird, scheint man den Protestierenden gleichzeitig auf unmissverständliche Weise die Grenzen der Meinungsäußerung setzen zu wollen. Wir werden uns davon aber nicht entmutigen lassen und weiter entschieden für Veränderungen in der Bildungspolitik eintreten,“ so ein Schüler aus Heidelberg.</p>
<p>Zur ersten Auseinandersetzung mit der Polizei kam es, als sich die Masse an beteiligten Personen auf die komplette Straße ausbreitete. Nach dem Ende der Demonstration wurden die Demonstrierenden unter Einsatz von Gewalt durch die Polizei daran gehindert, den Demonstrationsort zu verlassen. Daraufhin teilte sich der Demonstrationszug und es gelang den noch rund 1000 Menschen, auf zwei unterschiedlichen Wegen in Richtung Innenstadt zu laufen. Dabei wurden sie von Beamten der Bereitschaftspolizei unter Einsatz unmittelbaren Zwangs aufgehalten. Einheiten zu Pferde ritten dabei in die Menge.</p>
<p>In der Folge trieb die Polizei die Demonstrierenden unter Einsatz von Schlagstöcken und Pfefferspray auseinander und kesselte eine Gruppe von etwa 300 Personen ein. Mit Faustschlägen und Tritten schlug sie auf Demonstrierende, darunter Minderjährige, ein. Schließlich wurde es den Eingekesselten gestattet, den Platz in Kleingruppen zu verlassen. Einige trugen Verletzungen an Beinen und Füßen, sowie an Bauch und Kopf davon. Es gab mehrere Festnahmen.</p>
<p>„Das gewaltsame Vorgehen der Polizei steht in keinem Verhältnis zu den geringfügigen Abweichungen von den Auflagen einer Demonstration, die berechtigte und von weiten Teilen der Gesellschaft geteilte Kritik am Bildungssystem zum Ausdruck bringt,“ so eine Teilnehmerin der Demonstration. „Wir fordern eine lückenlose Aufklärung der Geschehnisse und eine Stellungnahme der Landespolitik zu den Anliegen der Studierenden und Schülerinnen und Schülern.“</p>
<p>Die Verletzten behalten sich rechtliche Schritte gegen die eingesetzten Polizeieinheiten vor.</p>
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